frettchenfreunde
  Abstammung & Verbreitung
 

Das Frettchen (Mustela putorius furo) ist die domestizierte Form des Iltis, einer in Europa beheimateten Marderart. Ursprünglich wurde die Bezeichnung "Frettchen" ausschließlich für die albinotische Zuchtform (weißes Fell, rote Augen) verwendet. Heute faßt man unter diesem Begriff alle in menschlicher Obhut gezüchteten Farbvarianten zusammen.

Die Abstammung

Über die Ausgangsart findet man in der Literatur verschiedene Angaben. Während die meisten Autoren den Europäischen Waldltis (Mustela putorius) als Stammform ansehen, vermuten andere, daß das Frettchen vom Steppeniltis (Mustela eversmanni) oder von einer dritten, inzwischen ausgestorbenen Art abstammt. Mitunter wird auch die Vermutung geäußert, daß das Frettchen aus Kreuzungen dieser Arten hervorgegangen sein könnte.
Iltisse sind Raubtiere und gehören wie Nerze und Hermeline zur Gattung der Erd- und Stinkmarder (Mustela). Relativ bekannte Verwandte des Frettchens sind Europäischer Nerz, Amerikanischer Mink, Iltis, Wiesel, Steinmarder und Baummarder.

Von den Anfängen der Frettchenhaltung bis zur Jetztzeit

Bereits zur Zeit  der ägyptischen Pharonen und ( in unseren Breiten) des römischen Kaisers Augustus war das Frettchen als Helfer bei der Jagd auf Kaninchen bekannt. Dies ist durch zahlreiche Überlieferungen und Bilder belegt .
Beim sogenannten "Frettieren" werden zahme Frettchen in Kaninchenbauten geschickt. Sobald diese den intensiven Mardergeruch wahrnehmen, flüchten sie und können dann bejagt werden. Dies wird von einigen Jägern heute noch praktiziert !

Frettchen sind  inzwischen rund um den Globus beliebte Hausgenossen geworden .In manchen Ländern ist die private Haltung allerdings verboten (einige Bundesstaaten der USA ) oder unterliegt ( sehr vorbildlich ! ) einer Haltebewilligung ( z.B. in der Schweiz )

Leider wurde das Frettchen in den letzten Jahren ein sogenanntes "Modetier" mit dem viele neue Besitzer
( vor allem durch mangelnde oder falsche  Aufklärung im Zoohandel ) einfach überfordert sind !

Übervolle Frettchenhilfen und Tierheime  sprechen eine traurige Sprache darüber !

 
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