frettchenfreunde
  TIERSCHUTZ
 
12.122008

TASSO-Newsletter

 

Bundeswehr führt Tierversuche durch

 

Wie am 11. Dezember durch eine Meldung der BILD-Zeitung bekannt wurde, führt auch die Bundeswehr Tierversuche durch. Um die Auswirkungen von biologischen und chemischen Waffen zu erforschen, seien seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine im Namen der Forschung gestorben. Zu den Tests zählen offensichtlich auch Experimente mit Erregern von Milzbrand, Ebola und dem Kongo-Fieber. „Auch dem Verteidigungsministerium muss bewusst sein, dass Ergebnisse aus Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sein müssen. Außerdem ist dem Ministerium bestimmt nicht verborgen geblieben, dass es bereits genug Alternativen zu den grausamen Tierversuchen gibt.“, äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. empört über diese Nachricht



20.11.2008
Aus wichtigem Grund haben wir uns entschieden
ab sofort
die Futtersorten von "bestes futter" aus dem Programm zu nehmen.
 
Nachdem wir aus berechtigtem Grund Zweifel an der
Deklaration von den von uns vertriebenen
"bestes futter" Sorten hatten, haben wir
einige Futtersorten von bestes futter an die LUFA Nord-West,
ein staatliches Labor der Landwirtschaftskammer
Niedersachen, mit der Bitte um labortechnische
Untersuchung übersandt.
 
Die ersten Vorab-Erbgebnisse per Fax liegen uns heute, am
19.11.2008, vor und haben unseren Verdacht
bestätigt.
 
Die Untersuchung der Futterprobe "bestes futter" FENRIER
hat ergeben, dass man Tierknochen und Mineralien,
Rübenschnitzel und Rapsprodukte gefunden hat.
 
Der Fund von Tierknochen und Mineralien bestätigt,
dass kein Fleisch in Lebensmittelqualität sondern
vielmehr Tiermehl verarbeitet wurde.
Frischfleisch in Lebensmittelqualität ist frei von
Tierknochen und Mineralien.
 
 bestes futter auf seiner Internet-Seite an,
nur Muskelfleisch ohnen Knochen in Lebensmittelqualität
zu verarbeiten.
 
Tiermehl ist nicht zu verwechseln mit dem hochwertigeren
Tierfleischmehl (z.B. Lammfleischmehl oder Hühnerfleischmehl).
 
Tiermehle werden aus der Verarbeitung ganzer
Kadaver (also mit "Haut und Haaren" und natürlich Knochen) gewonnen.
 
Weiterhin wurden Trockenschnitzel nachgewiesen, ein Abfall-Produkt bei
der Zuckerherstellung, welches zur Fütterung von
Wiederkäuern vorgesehen ist..
 
Neben dem Abfallprodukt Trockenschnitzel wurden auch
Rapsprodukte in der mikroskopischen Untersuchung gefunden.
Rapsprodukte (Rapssamen, Rapskuchen, Rapsschrot) werden
ebenfalls zur Fütterung von Wiederkäuern eingesetzt.
 
Raps hat genauso wenig ein Bestandteil
von Hunde- und Katzenfutter zu sein
wie Soja.
 
Da Rapsprodukte einen hohen Proteingehalten haben,
werden diese dem Trockenfutter beigemengt
um den Rohproteingehalt zu erhöhen,
so dass man den Eindruck gewinnt, dass die
Rohproteine dem verarbeiteten Fleisch
entstammten.
 
Rapsschrot wird am Weltmarkt um ca. 50%
günstiger als Sojaschrot gehandelt.
 
Wenn man als Hersteller minderwertige Inhaltsstoffe
in seinen Futtersorten verwenden,
sollte man dies (auch aufgrund der Gesetzeslage)
zumindest deklarieren. 
 
Das erste uns heute übermittelte Untersuchungsergebnis
werden wir morgen, wenn es im Original vorliegt,
an dieser Stelle zum Download bereit halten.
 
Obwohl erst das erste Teilergebnis für die Sorte FENRIER vorliegt,
haben wir natürlich alle anderen Sorten ebenfalls aus dem
Programm genommen, da wir nicht davon ausgehen,
dass nur eine Futtersorte falsch deklariert wurde.
 
Hier nochmals ein kleiner Auszug aus der Werbung
von bestes futter:
 
Alle von uns angebotenen Futtermischungen werden rein aus natürlichen Zutaten hergestellt.
Es wird natürlich nur reines Fleisch verarbeitet.
Auf billige Füllstoffe wird völlig verzichtet.
In den Futtermischungen gibt es keinerlei künstliche Farbstoffe oder Geschmacksverstärker.
Trotzdem ist die Akzeptanz hervorragend.
 
...Zur Herstellung der bestesfutter.de Futtersorten für Hunde, Katzen und Frettchen
wird kein Tiermehl sondern ausschließlich frisches Fleisch verwendet.
Hierbei handelt es sich um Fleisch das auch für den menschlichen Verzehr verwendet wird.
Das Fleisch wird sofort nach der Schlachtung zur Produktion der Futtermittel verwendet

Qelle:http://www.petfood4you.com





 

TASSO zum Welttierschutztag am 4. Oktober                      

 

„Dass einmal das Wort Tierschutz geschaffen werden musste,
ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen
Entwicklung.“

(Theodor Heuss). Eindrucksvoller kann man die menschliche
Eigenart als vernunft-gesteuertes Lebewesen einem schutzlosen
Lebewesen ohne Grund Schmerz und Leid zuzufügen,
wohl nicht zum Ausdruck bringen.

 

Zum Glück gibt es aber auch jene, die sich unermüdlich für Tiere
einsetzen. Das beweisen unzählige Vereine und Tierschutzorganisationen
täglich auf’s Neue. Ihnen gilt an dieser Stelle größter Dank und Respekt.
Aber auch jeder von uns kann im Kleinen und auf seine Art dazu beitragen,
dass sich im Tierschutz – wenn auch langsam - kontinuierlich etwas für die
Tiere bewegt.Die Resolution „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“
ist eine Aktion, die Millionen von Streunern in ganz Europa in den
nächsten Jahren gerecht werden könnte.
Sie kann unter www.tasso.net runtergeladen und unterschrieben werden.
Jede Unterschrift ist wichtig.

 

Ehrenamtliche Helfer, die für TASSO Informationsmaterial auslegen oder sich
an der Suche entlaufener Tiere beteiligen möchten, sind herzlich bei TASSO
willkommen. E-Mail mit Angabe der Adresse an EAM@tasso.net

 

Es gibt unendlich viel zu tun im Tierschutz.
Seien Sie dabei!

 

Herzlichst

 

Ihr Philip McCreight,

Leiter TASSO-Zentrale

 

TASSO e.V.                        

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany                   

 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400                      

 eMail: newsletter@tasso.net  ● HomePage:  www.tasso.net           

 




Schweiz verschärft Tierschutzgesetz                     

 

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes
Tierschutzgesetz.
Die wichtigsten Neuerungen sind:

 

Ausbildung von Hundehaltern

Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt,
muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben.
Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training
absolvieren.
Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes
erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

 

Sozial lebende Tiere

Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr
allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind
größere Gehege vorgeschrieben.













Noch immer enden Millionen Wildtiere nach einem kurzen, trostlosen Leben im Käfig als Pelzmantel oder als "schickes Pelz-Accessoire". Gerade der Winter ist Hochsaison für Pelz. Auf Druck von Tierschützern gibt es in vielen europäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz oder Großbritannien keine Pelzfarmen mehr. In anderen Ländern läuft das blutige Geschäft mit der Pelzmode jedoch weiter.

Ungarn ist Weltmarktführer bei der Produktion von Chinchillafellen. Jedes Jahr werden dort fast 100.000 dieser possierlichen Tiere für die Mode getötet. Ihr kurzes Leben verbringen sie in winzigen Gitterkäfigen - zwei Chinchillas wird
    
gerade ein halber Quadratmeter Fläche zugestanden! Auf die natürlichen Bedürfnisse der kleinen Nagetiere wird keinerlei Rücksicht genommen: Verhaltensstörungen, Krankheiten und erhöhte Sterblichkeit sind an der Tagesordnung.

Diese Tierquälerei muss aufhören! Deshalb kämpft VIER PFOTEN in Ungarn für ein nationales Pelzfarmverbot. Das VIER PFOTEN Team in Ungarn führt bereits Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und Ministerien. Die Chancen für ein Verbot stehen nicht schlecht, aber wir brauchen jetzt dringend die Unterstützung aller Tierfreunde im In- und Ausland.

Machen Sie mit! Protestieren Sie gemeinsam mit uns gegen diese Tierquälerei! Fordern Sie die Ungarische Regierung auf, die Pelztierhaltung schnellstens zu verbieten und versenden Sie mit untenstehendem Link eine Protestmail! Ihre Teilnahme ist sehr wichtig und rettet vielleicht bald das Leben von zehntausenden Chinchillas, die sinnlos für Pelzmode leiden müssen.

Das sollte unser oberstes Ziel sein :




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